Samstag, 29. März 2008

I believe in a thing called love

Jetzt willst du mich auch noch wiedersehen.
Aber ich glaube nicht, dass es mir genauso geht. Ich glaube nicht, dass ich dich jemals, also zumindest nicht in den nächsten paar Wochen, wiedersehen möchte. Es schmerzt zu sehr, dass du jetzt, da ich gegangen bin, vorgibst, mich erkannt zu haben. Auf einmal funktioniert es ganz blendend, wenn ich ein Kleidungsstück trage, dass nicht in deine Spießerwelt passt, es scheint dir zu gefallen, wenn ich bei einem Lied herumspringe, einfach so. Auf einmal macht es dir nichts aus, wenn ich gerne spazieren gehe und dabei Fotos von unberührter Natur schieße. Oh, ich gefalle dir so wahnsinnig. Du willst mich einfach nur zurück.
Und nein, mich kriegt man nur einmal und das ist jetzt vorbei.

Und ich schäme mich, dass wir uns manchmal tatsächlich über solche Dinge gestritten haben, die trivial sind und die jeder verdammte Kerl verstehen und akzeptieren würde, der mich nur ein bisschen mag.
Wie krank ist es, auf ein Mädchen sauer zu sein, das alleine auf ein Festival fährt? Und dann noch eingeschnappt zu sein, weil es vorschlägt, du könntest ja mitkommen.
Nein, das willst du nicht.
Also wirf mir nicht vor, egoistisch zu sein, weil ich gerne tanze.
Weil ich manchmal lieber ein Buch lese als sinnlos auf dem Bett herumzuliegen.
Aber auch, weil ich manchmal gerne allein bin.

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